Umweltmediation

Projekte, bei denen es um Eingriffe und damit Veränderung in der Natur geht, werden durch eine Sensibilisierung der Bürger für ökologische Wechselwirkungen immer öfter durch Protestaktionen verzögert bzw. verhindert. Die dadurch entstehenden Konflikte zwischen den Interessensgruppen, wie z.B. Stopfenreuter Au, Lambach, Ennstrasse u.a. werden, bei zunehmender Verhärtung der jeweiligen Standpunkte, in den Medien ausgetragen und führen meistens nicht zu befriedigenden Lösungen.

Faire Konsenslösungen, sowohl für Investoren als auch für beteiligte Bürger, sind umso eher zu erreichen, je früher es zu Verhandlungen und Interessensabstimmungen aller Betroffenen kommt. Mediation kann als Instrument einer verständnisorientierten Willensbildung und einer zielführenderen Entscheidungsfindung in der Umweltpolitik dienen.

  • Verkehrsplanungen
  • Abfalldeponien und Müllverbrennungsanlagen
  • Ausbau von Straßen und Flughäfen
  • öffentliche Projekte

Mediation ist kein Allheilmittel zur Beilegung von Konflikten im Umweltbereich, sollte aber in einer modernen, demokratischen Industriegesellschaft als Möglichkeit angesehen werden, um sowohl die Bedürfnisse der Wirtschaft, als auch die Bedürfnisse der mündigen, aktiven Bürger angemessen zu sichern.

Anwendungsübersicht